Geförderte Projekte 2012

EvaS Grundschulchor zeigt das Musical Eulenstein

Der Grundschulchor des Evangelischen Schulzentrums hat seit Monatendas Musical  „Eulenstein“ geprobt. Nach der musikalischen Erarbeitung des Stückes fanden die szenischen Proben statt. In den Sommerferien wurden Requisiten, Kostüme und das Bühnenbild hergestellt und vor der Aufführung im September kamen schließlich dann die Musiker zur letzten Probe dazu. Durch die Unterstützung des Fördervereins konnten Kostüme, Requisiten, Bühnenbild, Honorare finanziert und nicht zuletzt die Verpflegung der Kinder bei den Proben und am Aufführungswochenende sichergestellt werden.

  

  

 

Schultrikots mit Logo

Auch das Evangelische Schulzentrum pflegt seine Corporate Identity.

Deshalb hat der Förderverein die Anschaffung von Sport-Trikots mit Schul-Logo unterstützt, die schon mehrfach zum Einsatz kamen wie zum Beispiel hier beim Grundschulcup Floorball 2012.

  

Wenig Papier trägt viel Wasser

Am 3. Juli 2012 fand in der Aula unserer Schule der Papierbrückenwettbewerb statt. 20 Teams bzw. Teilnehmer präsentierten ihre tollkühnen Konstruktionen. Voraussetzung war, dass die vorgeführten Exponate eine Spannweite von 80cm besaßen und aus Papier bestanden. Außerdem durfte die Gesamtmasse von 350g nicht überschritten werden. Allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wurde in der Projektphase bewusst, dass es auf das geschickte Falten und Kombinieren des Papiers unter Beachtung grundlegender physikalischer Gesetze ankam.

Nachdem die betreuenden Fachlehrer die Teilnahmebedingungen überprüft hatten, begann der Wettkampf. Dabei wurden in der Vorrunde die Brücken nach und nach mit immer mehr Wasserflaschen belastet. Dadurch wurden die drei stabilsten Brücken bestimmt, die im Finale gegeneinander antraten. Finia Knauf aus der Klasse 6a gewann den Wettbewerb mit einer maximalen Belastung von 30 Flaschen (15 kg) und einer minimalen Durchbiegung der Brücke. Den zweiten Platz belegte das Team um Lucas Liess-Duquesne und Jakob Grabenhorst aus Klasse 5c. Ihre Brücke hielt ebenfalls einer Belastung von 30 Flaschen stand, zeigte allerdings eine stärkere Biegung. Den dritten Platz belegten Lea Ifland und Theresa Keller (Klasse 7c), deren Brücke 12 Flaschen trug.

Ein Dankeschön geht an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, die diesen spannenden Nachmittag mit Ihren tollen Konstruktionen ermöglichten sowie an die Lehrer und Eltern, die das Bemühen Ihrer Schützlinge unterstützten. Des Weiteren möchten wir dem Förderverein unserer Schule für die Finanzierung der Preise danken.

Kirstin Hesse und Andreas Lange für die Fachschaft Physik

 

Die Oase in Wechselburg

Am Sonntag, dem 29. Januar 2012, sind wir mit guten Erwartungen auf das Benediktinerkloster nach Wechselburg gefahren. Wir alle erhofften uns, dass wir uns etwas entspannen könnten nach den vielen Klausuren und Test, die nun hinter uns lagen. Außerdem waren wir gespannt auf interessante Gespräche und neue Impulse fürs Leben. Die Mönche leben unter anderem nach dem Prinzip „ora et labora“ →  „Bete und Arbeite“ und dies bedeutet, dass sie sich fünfmal am Tag in der Kirche treffen, um gemeinsam zu beten und zu singen. Auch wir durften an diesen Gottesdiensten teilhaben. Es war sehr eindrucksvoll und etwas besonderes. Man kann wirklich einmal zur Ruhe kommen. Weg von allem Alltagsstress und -lärm. Neue Impulse für uns bekamen wir von den zwei Sozialpädagogen aus dem Jugendpfarramt in Leipzig (Gruppe 2) und dem Sozialpädagogen Herrn Buch (Gruppe 1). Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema Beziehungen und Zukunft. Die Gruppe 2 mit Persönlichkeit, Kommunikation und Werte. Es war sehr interessant und schön und es hat viel Freude gemacht und neue Denkanstöße gegeben. Zusätzlich kam zu den zwei Tagen noch eine sehr spannende Gesprächsrunde mit dem Pater Gabriel, ein Spaziergang an der Mulde entlang und eine Kirchenführung hinzu. Es waren wirklich gelungene und erholsame Tage. Vielen Dank für das Sponsoring,

Magdalena Heinze für die Schüler der Klasse 11

  

  

Svenja Folkerts berichtet über ihre Arbeit im Schulclub

Mein Name ist Svenja Folkerts und ich arbeite seit diesem Schuljahr als Freiwillige beim Verein crossover, der werteorientierte schulnahe Jugendarbeit für Leipziger Schulen anbietet. Ein wesentlicher Bestandteil meines Aufgabenbereiches ist die Arbeit im Schulclub des Evangelischen Schulzentrums Leipzig. Dreimal wöchentlich bin ich hier im Einsatz und zwar vorrangig dann, wenn der Schulclubleiter und  Schulsozialarbeiter Herr Nitschke nicht da sein kann. Meine Aufgaben sind allgemein die Betreuung und Begleitung der Schülerinnen und Schüler, die sich imSchulclub aufhalten. Die Spanne reicht hierbei von Schülern der 5. Klasse bis zu Abiturienten. Ich bin aber auch öfter hinter der Theke und unterstütze die Schüler beim Verkauf der Süßigkeiten und Sandwiches. Darüber hinaus versuche ich, offensichtlich gelang­weilte Schüler unterschiedlichen Alters in Spielgruppen zu integrieren, was im Schulclub erstaunlich gut funktioniert, sodass die Älteren regelmäßig mit den Jüngeren spielen. Zudem stehe ich auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung und ich merke, dass einige diese Zuwendung und Aufmerksamkeit wirklich brauchen, weil sie wenig Rückhalt von zu Hause oder von Freunden bekommen. Es gibt immer wieder verschiedene Aktionen im Schulclub, wie zum Beispiel Kinonachmittage, an denen per Beamer ein Film gezeigt wird oder eine Sandwichwoche, in der verschiedene Sandwich-Variationen ausprobiert werden oder auch eine Länderwoche, in der landestypische Leckereien angeboten werden und natürlich auch die Deko entsprechend abgestimmt wird. Außerdem habe ich die Schüler des Schulclubrates bei der Organisation und Durchführung einer Jahrgangsdisco der 7. Klassen unterstützt und war auch am Tag des 20jährigen Schuljubiläums dabei. Der Schulclub wurde an diesem Tag zu einer kleinen Cocktailbar, an der es verschiedene exotische Cocktailvariationen gab, die mit Südfrüchten aufwendig dekoriert waren. Zusammenfassend halte ich die Arbeit im Schulclub und den Schulclub an sich für sehr wichtig für die Schülerinnen und Schüler. Er bietet den Schülern Raum für Gemeinschaft untereinander, egal ob 5. oder 12. Klasse, und sie lernen Verantwortung zu übernehmen, indem sie den Thekendienst übernehmen und an der Gestaltung von verschiedenen Aktionen mitwirken. Darüber hinaus erfahren sie Aufmerksamkeit und Zuwendung in einem Rahmen, der nicht durch Lernen und Leistungsdruck geprägt ist, sondern in dem es um das Miteinander und um die Schüler als Menschen geht.